Zutaten (4 Portionen)
800–900 g Rindergulasch (Schulter/Wade), 3–4-cm-Würfel
600–700 g Hokkaido-Kürbis, entkernt, 2-cm-Würfel (Schale dran)
500 g festkochende Kartoffeln, geschält, 2-cm-Würfel
3 große Zwiebeln, fein gewürfelt
2–3 Knoblauchzehen, fein gehackt
2 EL Tomatenmark
2 EL Paprikapulver edelsüß
½ TL Paprikapulver scharf (nach Geschmack)
1 TL gemahlener Kümmel
1 TL getrockneter Majoran
2–3 EL Raps- oder Sonnenblumenöl
Salz, schwarzer Pfeffer
Zubereitung
Öl im schweren Topf erhitzen. Zwiebeln mit ½ TL Salz bei mittlerer Hitze 10–12 Minuten weich schmoren, Knoblauch kurz mitdünsten. Tomatenmark 1 Minute mitrösten. Vom Herd ziehen, Paprika, Kümmel und Majoran einrühren.
Rindfleisch zugeben, gründlich vermengen, abdecken und bei kleiner Hitze 45–60 Minuten im Eigensaft schmoren; alle 10–15 Minuten kurz durchrühren.
Kartoffeln untermischen, abdecken und 12–15 Minuten mitschmoren.
Kürbis zugeben, mischen und weitere 12–18 Minuten garen, bis Fleisch zart und Kartoffeln/Kürbis weich sind.
Deckel abnehmen und 5–8 Minuten offen leise köcheln lassen, dabei gelegentlich rühren, bis die Sauce sämig ist. Mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken.
Tipps & Varianten
Fleisch: Funktioniert auch mit Schweinegulasch (Schulter/Nacken) oder gemischtem Gulasch; Würzung bleibt gleich. Garprobe machen – zart ist fertig.
Kürbis: Butternut geht ebenfalls; vorher schälen.
Schärfe: Wer’s kräftiger mag, gibt etwas Chiliflocken dazu.
Konsistenz: Wird’s zu dicht, 1–2 Minuten länger offen köcheln lassen und rühren.
Servieren: Optional eine Scheibe Bauernbrot zum Auftunken.
Vorbereitung: Am Vortag gekocht schmeckt’s oft noch runder. Im Kühlschrank ist es 2 bis 3 Tage haltbar.
